Donnerstag, 24. Januar 2013

Flip-Flops: Die Ballengang-Killer



Wenn Sie diesen Blog-Eintrag ganz frisch im Monat des Eintrags lesen, dann fragen Sie sich vielleicht: „Wie in Gottes Namen kommt der gute Mann im Januar bei Minusgraden auf das Thema Flip-Flops?“. Die Antwort ist im Grunde sehr einfach, denn ich habe mich über große Teile des Dezembers und Januars in Äquatornähe versteckt :-) Und offensichlich habe nicht nur ich den vermeindlichen Weltuntergang ziemlich unbeschadet überstanden.

In einem westafrikanischen Land meiner Wahl konnte ich wieder einmal viele Dinge bewundern, die die eine Nation hat und der anderen fehlen. Kostengünstige Internetflatrates und Straßen ohne Schlaglöcher fehlen dort, kontralaterale Bewegungen und vernünftige Körperstrukturen fehlen hier. Niemand ist vollkommen. Die Frage ist wer den besseren Deal abgeschlossen hat.

Wenn ich die Eindrücke meiner Reisen nach Ghana zusammenfasse - und es ergeben daraus insgesamt immerhin mehrere Monate Aufenthalt – , dann kann ich ganz klar sagen, dass dort zwar nicht alles besser ist, aber eben doch einiges. Auch wenn moderne Zivilisationskrankheiten langsam ihren Platz finden, kann man dort doch bedeutend häufiger Menschen finden, die sich in den Augen eines Faszientherapeuten einfach gut bewegen. Eine sogenannte „Zick-Zack-Linie“ ist vorhanden, die Menschen haben eine im Lot befindliche Körperstruktur und zeigen wunderbare kontralaterale Bewegungen beim Gehen. Interessanterweise hat auch Herr Kollege Zorn, den ich in einem früheren Artikel verlinkt habe, dort einen guten Teil seiner Erkenntnisse zu seinem Forschungsthema gewonnen.

Wie sieht es aber mit dem Ballengang aus? Mau, kann ich Ihnen sagen. Nicht existent in der Großstadt könnte man behaupten. Und dafür gibt es auch einen guten Grund – Flip-Flops!