Sonntag, 28. Oktober 2012

Kontralaterale Bewegungen – Schunkeln Sie schon oder schweben Sie noch?


Ein Blick auf die Straße reicht und Sie werden sie sehen: Schunkelnde Menschen!
Keine Angst, wenn Sie vermuten meine Düsseldorfer Herkunft verleitet mich einen karnevalistischen Artikel zu schreiben, dann liegen Sie falsch. Es geht um kontralaterale Bewegungen. Der fachchinesische Begriff beschreibt im Fall des Ballengangs eine gegenläufige Bewegung von Becken und Schultergürtel. Einfach gesagt bedeutet das, dass Ihre rechte Schulter vorn sein sollte, wenn Sie mit dem linken Bein einen Schritt machen. So weit so gut und auch so simpel. Im Grunde kennen Sie dieses Muster von Sich selbst, wenn Sie zum Beispiel rennen. Wenn Sie selbst weniger rennen und sich nicht mehr an Ihre Kindheit erinnern können, dann hilft ein kurzer Blick auf jeden x-beliebigen Sprintwettbewerb, den Sie bei YouTube oder sonst wo finden. Kontralaterale Bewegungen sind ein Eckpfeiler des Ballengangs, wie Sie aus meinem Büchlein bereits wissen. Bei hoher Geschwindigkeit sorgen sie dafür, dass Sie in der Spur bleiben. Sie können ja einmal probieren jeweils den rechten Arm und das rechte Bein und umgekehrt zu benutzen und damit zu rennen. Es wird Ihnen nicht gelingen.